Motivation

Es hat verhältnismäßig lang gedauert, bis ich sagen konnte, was mich an der Fotografie wirklich reizt – warum ich das Ganze mit so viel Leidenschaft mache. Gewusst habe ich es zwar eigentlich schon immer, aber es in Worte zu fassen ist dann doch eine andere Sache.

Wenn ich beispielsweise auf Instagram in meiner Timeline fremde Fotos ansehe, finde ich generell Bilder mit Menschen darauf interessant. Solche ohne Menschen langweilen mich zumeist. Doch solche die mir gefallen kann man grob in zwei Arten unterteilen:

  • Künstlerische oder fotografisch reizvoll gemachte Bilder
  • Interessante Menschen

Während die Bilder der zweiten Kategorie oft technisch schlecht gemacht sind, ist bei den „besseren Fotos“ oftmals der Mensch komplett austauschbar – ohne dass sich das Bild von der Aussage her ändern würde. Was mich treibt, ist natürlich das Erstellen von Bildern der ersten Kategorie – allerdings soll der Mensch darauf eben nicht austauschbar sein.

Was ich komplett langweilig finde, sind die typischen Snapchat-Selfies – und mir selber ist es schon oft passiert, dass ich ein reizvolles Bild bearbeitet habe – und danach unzufrieden war. Ich sag dann gern „kaputt bearbeitet“ dazu. Oft stelle ich die Bilder dann trotzdem noch online (weil ich eine Menge Lebenszeit darauf verschwendet habe) aber so wirklich gefallen tut mir das Bild dann doch nicht (mehr).

Eine Sache die mich reizt ist also das hochwertige Portraitieren von Menschen die ich interessant finde. Die zweite Sache ist etwas komplizierter: ich habe bestimmte Bilder, respektive Bildideen oder andere kreative Dinge im Kopf, die da unbedingt raus wollen. Und mein erstes Thema hilft mir dabei, Menschen zu finden mit denen ich das zweite dann auch mal angehen kann. Das ist meine Motivation.