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Zu Hause ist es am schönsten. Trotzdem wollen die meisten Menschen wenn es um Fotos geht eher raus oder ins Studio. Die Begründung ist dann oft „ich habe keine tolle Wohnung“. Das ist aber gar nicht wichtig, denn ich fotografiere ja gar nicht die Wohnung, sondern den Menschen!

Ja, draußen ist es schön – oftmals sogar schöner – solang es nicht gerade eiskalt ist oder regnet. Zudem kann ich dort meine absolute Referenzlinse benutzen, das Fujifilm XF90mm f/2.0 – innen ist das fast immer „zu lang“. Dafür ist man vom Wetter abhängig und noch viel schlimmer: vom LICHT! Übrigens: anders als die meisten denken sind die frühen Morgenstunden und die Abendstunden die besten Zeiten zum Fotografieren. „Zwischen zehn und drei haben Fotografen frei“, heißt es nicht umsonst! Natürlich sind Bilder in der untergehenden Sonne unglaublich schön – aber das Wetter bleibt unberechenbar.

Innen hat man solche Probleme nicht; da kann man Kunstlicht schaffen und nahezu immer fotografieren. Schließlich hat jede Wohnung einen Stromanschluss. Ich arbeite übrigens sehr gern mit Dauerlicht und habe Anfang 2017 diesbezüglich noch einmal richtig „aufgerüstet“ mit „Tageslichtkanonen“ an die meine Lichtformer passen! Wenn dafür kein Platz ist, kommen entfesselte Blitze zum Einsatz.

Bestimmte Dinge kann man Outdoor übrigens nur sehr schlecht fotografieren – zum Beispiel Dessous – diese trägt man außen nun einmal nicht und somit wirken solche Bilder dann immer deplatziert. Will man draußen sinnliche Bilder machen, heißt es daher meist „ausziehen“ – im Bikini ist es zwar sexy, aber nur selten sinnlich – weil eher sportlich. Da viele Frauen aber lieber Bilder in Unterwäsche machen als Vollakt oder verdeckten Akt, bietet sich Schlaf-, Bade- oder Wohnzimmer an! Und im Gegensatz zu Studiobildern wirkt es dann auch nicht „steril“. Sensual Photography ist hier das Stichwort, also sinnlich und verträumt, ja sogar romantisch. Ganze Geschichten kann man so ablichten.

Ein weiterer Vorteil: alle deine Sachen sind da! Dein Kleiderschrank gibt viel mehr her, als du denkst – und hast du es draußen nicht dabei, kann man es auch nicht verwenden und ablichten. In Shootingpausen kann man gemütlich einen Kaffee trinken und Passanten die stehen bleiben, stören oder womöglich sogar das Smartphone zücken und mit fotografieren gibt es ebenfalls nicht.

Bleibt das „ich habe aber keine tolle Wohnung“ … wirklich? Hast du ein Bett? Hast du Sofa? Einen Tisch an den man sich setzen kann zum Essen? Vielleicht sogar einen Schminktisch? Einen Kleiderschrank mit Spiegel daran? Eine Küche? Ein Badezimmer? Vielleicht sogar eine Badewanne? Dann HAST du eine tolle Wohnung. Ich arbeite immer mit einer weit offenen Blende um den Menschen in den Mittelpunkt zu rücken, deine Wohnung ist maximal Beiwerk und zumeist nur unscharf auf den Bildern – so wie man außen auch kaum erkennt wo genau man nun ist wenn der Mensch im Mittelpunkt steht. 90% meiner Outdoor-Portraits könnte ich ebensogut auch innen gemacht haben – und anders herum.

Was die Aufnahmebereiche angeht: als Kunde entscheidest du was wir fotografieren und was nicht. Ungefragt werden keine Bilder veröffentlicht. Die auf dieser Webseite gezeigten Bilder stammen ausnahmslos aus TFP Shootings die zu Werbezwecken durchgeführt wurden. Das bedeutet das Model hat kein Geld gezahlt, mir aber Bildrechte für die Veröffentlichung eingeräumt.

Die Anforderungen an TFP Modelle können bei Interesse übrigens hier eingesehen werden.